Autismus Vogtland e.V.

Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen
Mitglied im Bundesverband Autismus Deutschland e.V.


Informatives zu der Autismusforschung

Wer waren die Pioniere der Erforschung des Autismus?

Der Psychiater Eugen Bleuler bezeichnete das Symptom schizophrener Menschen sich in die eigene psychische Welt zurückzuziehen als Autismus. Er leitete seine Wortschöpfung von dem griechischen Wort autos ab, welches sich mit ‚selbst‘ übersetzen lässt und veröffentlichte diese erstmals im Jahre 1911.
Jahre später verwenden Leo Kanner und Hans Asperger in voneinander unabhängigen Untersuchungen von Verhaltensstörungen bei Kindern das Adjektiv autistisch.

1938 stellte der Pädiater Hans Asperger während eines Vortrages die Eigenschaften der „autistischen Psychopathen“ dar. Hier wurde zum größten Teil aufgezeigt, was das heutzutage genannte Asperger-Syndrom ausmacht. Betroffene haben eine eingeschränkte Wechselbeziehung zu ihrer Umwelt, nehmen sie anders wahr, sind motorisch meist ungeschickt, besitzen gutes logisches Denkvermögen, können sich gut sprachlich ausdrücken, können Blickkontakt nicht oder nur kurz halten und haben Probleme mit Mimik und Gestik.

Der Kinderpsychiater Leo Kanner beschrieb 1943 Symptome von Kindern unter Verwendung des Wortes autistisch, welche nicht in der Lage sind mit Menschen und Situationen in Beziehung zu treten, deren verbale Kommunikation auffällig ist, weil sie zu einem Teil die Sprache nicht erlernen, oder sie nicht dazu nutzen Inhalt zu übermitteln. Sie bestehen auf Gleichförmigkeit und zeigen kaum spontane Aktivitäten.
Kinder mit früh-kindlichem Autismus, auch Kanner-Syndrom genannt, sind meist geistig behindert, können auch Blickkontakt nicht oder nur kurz halten.

Die Ursachen für Autismus sind noch nicht hinreichend geklärt, er ist angeboren und gilt bis zum heutigen Tag als nicht heilbar.

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Diese Seite wurde zuletzt am 14.06.2010 aktualisiert.