Autismus Vogtland e.V.

Vereinigung zur Förderung autistischer Menschen
Mitglied im Bundesverband Autismus Deutschland e.V.


Was ist Autismus?

Autismus ist eine angeborene, bis heute unheilbare Störung in der geistigen Verarbeitung von Wahrnehmungen.

In den Unterthemen haben wir einiges an Informationen zu Autismus zusammengetragen. So lässt sich unter „Autismusforschung“ etwas über die Pioniere der Erforschung des Autismus nachlesen. Es wird die Beschreibung ihrer beobachteten Andersartigkeit von Kindern wiedergegeben und die Prägung des Begriffes Autismus erklärt.

Besonders stolz sind wir als Verein darüber, dass in unserer unmittelbaren Umgebung ein Kompetenzzentrum Autismus besteht. Wir möchten auch in den Unterthemen auf unsere „Fördergruppe“ zum Training der sozialen Kompetenz (SOKO) hinweisen.

Tipps, um noch mehr über Autismus erfahren zu können, erhalten Sie unter „Informationsquellen“.

Eltern in unserem Verein beschreiben ihre autistischen Kinder

Verschiedene Aussagen von Eltern in unserem Verein sollen Ihnen besonders typische Verhaltensweisen autistischer Kinder veranschaulichen.

  • „Als Lukas ca. 9 Monate alt war, konnte er sich immer noch nicht gerade auf meinem Arm halten. Er fiel in sich zusammen wie ein nasser Sack. Er interessierte sich nicht für Spielzeug, nicht für seine Umgebung, sondern spielte nur mit seinen Händen.“
  • „Ganz am Anfang sind wir mit Fabian zum Hörtest, weil es hieß, er ist taub. Er reagierte weder auf Geräusche noch auf Zuruf.“
  • „Konstantin war schon zweieinhalb, als er immer noch nicht sprechen wollte. Auf mein Drängen wurden alle möglichen Untersuchungen gemacht. Organisch war alles in Ordnung. Da fragte mich der Klinikarzt, ob ich schon mal etwas von Autismus gehört hätte.“
  • „Nils ist wie eine Katze. Wenn du bei der mit dem Futternapf klapperst kommt sie, wenn sie Hunger hat. Wenn nicht, dann nicht. Wie Nils. Der ist sehr eigen.“
  • „Wenn etwas nicht so läuft, wie Stefan es immer gewohnt ist, flippt er regelrecht aus.“
  • „Toni kann sich stundenlang mit Autobahnen beschäftigen. Er sagt dir jede Nummer einer Autobahn und von wo nach wo sie führt.“
  • „Bei unserem René fiel auf, dass er schon als ganz kleines Kind wie ein Schulmeister dozierte. Er besteht darauf, dass alles immer so abläuft, wie es sich seiner Meinung nach gehört. So kam nie ein normales Spiel mit anderen Kindern zustande.“
  • „Martin wirkt immer wie von innerer Unruhe getrieben, er tigert scheinbar ohne Ziel umher. Er braucht nur wenige Stunden Schlaf.“
  • „Florian schaut uns nie an. Es wirkt höchstens, als schaue er durch uns hindurch. Meist wendet er den Blick aber gleich ab.“

Erkennen Sie das eine oder andere Verhaltensmuster bei Ihrem Kind wieder sollten Sie sich unbedingt an Ihren Kinderarzt wenden.

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Diese Seite wurde zuletzt am 14.06.2010 aktualisiert.